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Lebenskalender

12 X 1891 Geboren in Breslau 

12 X 1891 Eintritt in die Viktoriaschule in Breslau 

1908-1911 Besuch des Oberlyzeums der Viktoriaschule

1911 Abitur in Breslau, mit Auszeichnung

1911-1913 Studium an der Universität Breslau: Germanistik, Geschichte, Psychologie, Philosophie

1913-1915 Studium an der Universität in Göttingen: Philosophie, Germanistik, Geschichte 

1915 Staatsexamen in Göttingen, mit Auszeichnung 

1915 Freiwilliger Dienst beim Roten Kreuz  in einem Lazarett in Mährisch- Weißkirchen 

1916 Referendarzeit in Breslau, Doktorexamen in Freiburg summa cum laude 

1916-1918 Wiss. Assistentin bei Prof. Edmund Husserl in Freiburg 

1917 Zum Problem der Einfühlung, Dissertation, Halle 1917 

1919-1923 Diverse Forschungsarbeiten, erfolglose Versuche zur Habilitation 

1921 Lektüre des “Lebens” der hl. Teresa von Avila im Haus ihrer Freundin Hedwig Conrad- Martius in Bergzabern. Entscheidung zum Eintritt in die katholische Kirche

1 I 1922 Taufe und erste Kommunion in der Pfarrkirche St. Martin in Bergzabern

2 II 1922 Firmung in der Hauskapelle des Bischofs von Speyer 

1923-1931 Lehrerin am Mädchenlyzeum und an der Lehrerinnenbildungsanstalt der Dominikanerinnen von St. Magdalena, Speyer; Übersetzungen und andere Schriften 

Vorträge in Prag, Wien, Salzburg, Basel, Paris, Münster, Bensdorf  

1932-1933 Dozentin am Deutschen Institut für wissenschaftliche Pädagogik in Münster 

IV 1933 Entlassung aus ihrer Stellung als Dozentin am Institut durch Regierungserlass unter dem Nazi- Regime 

14 X 1933 Eintritt in den Kölner Karmel 

15 IV 1934 Einkleidung als Sr. Teresia Benedicta a Cruce 

21 IV 1935 Zeitliche Gelübde, Profess für drei Jahre 

21 IV 1938 Ewige Gelübde

1 VI 1938 Schleierfest

31 XII 1938 Übersiedlung ins Karmelitinnenkloster in Echt, Niederlande 

1934-1942 Arbeit an ihren wichtigsten Werken, Endliches und Ewiges Sein und Kreuzeswissenschaft, viele kleinere Schriften.

26 VII 1942 Der Hirtenbrief der niederländischen Bischöfe, der die Deportation der Juden verurteilte, wird von allen Kanzeln in den katholischen Kirchen der Niederlande verlesen.  

2 VIII 1942 Vergeltungsmaßnahme: Verhaftung aller Katholiken jüdischer Abstammung in den Niederlanden, darunter Edith und Rosa Stein. Überführung in das Durchgangslager Amersfoort, am 4. August nach Westerbork. 

7 VIII 1942 Deportation von Westerbork nach Osten.

9 VIII 1942 Ankunft in Auschwitz, Vergasung in Birkenau. 

4 I 1962 Eröffnung des Seligsprechungsprozesses durch Josef Kardinal Frings, Erzbischof von Köln 

9 VIII 1972 Abschluss des Diözesanenprozesses durch Josef Kardinal Höffner anlässlich des 30. Todestages Edith Steins; anschließend Überführung aller Akten nach Rom

1 V 1987 Seligsprechung Edith Steins durch Papst Johannes Paul II. in Köln 

8 IV 1997 Der Vatikan gibt kund, dass der Papst offiziell die Wunderheilung von Teresia Benedicta McCarthy anerkannt habe, der letzte Akt, der für die Heiligsprechung  Edith Steins erforderlich ist

11 X 1998 Heiligsprechung Edith Steins durch Papst Johannes Paul II. in Rom

1 X 1999 Ernennung der Hl. Teresa Benedikta vom Kreuz zur Patronin Europas 

15 II 2003 Publikation des Briefes von Edith Stein an Papst Pius XI vom April 1933 

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